Bauanleitung für den Chinchillakäfig:


Unser Käfig hat die Maße 80 breit x 50 tief x 200 cm hoch. Grundlage für unseren Käfig ist ein Schubladenschrank aus massivem, unbehandeltem Nadelholz von Ikea (Bialitt - 98,-- DM). Von diesem Schrank haben wir die Beine abgesägt und diese durch Rollen ersetzt. Die unterste Schublade nutzen wir aus Stauraum für das Chinchillazubehör und die mittlere Schublade stellt sozusagen die Bodenwanne des Käfigs dar, so dass man diese zum Saubermachen einfach herausziehen kann. In dieser mittleren Schublade befindet sich eine extra angefertigte Bodenwanne (Höhe 12 cm, übrige Maße wie die der Schublade) aus glattpoliertem Nirostastahl, weil der Urin sonst in das Holz einziehen würde (ist aber sicher nicht ganz günstig - wir haben Gott sei Dank einen Bekannten, der uns die Wanne anfertigen konnte, hat uns 70 DM gekostet). Durch eines der Grifflöcher in der mittleren Schublade haben wir das Glasröhrchen der Wasserflasche gesteckt und die Wasserflasche im übrigen von außen befestigt. Das hat den Vorteil, dass die Kleinen nicht an die Flasche oder den Gummistopfen herankommen. Außerdem kann man die Wasserflasche prima als Sitzplatz oder Sprungbrett benutzen... :-))))

ordentlich Holz zum Nagen!
Die untersten beiden Schubladen sind also ganz normal zusammengesetzt und eingeschoben. Die oberste Schublade und den Deckel haben wir einfach weggelassen (den Deckel haben wir für die Sitzbretter zersägt). Die Seiten der obersten Schublade haben wir jedoch an den Seiten des Schranks festgeschraubt, damit man keinen Absatz zur mittleren Schublade hat.
Auf den Ecken des Schranks haben wir jeweils eine (1 cm x 1 cm) Holzlatte mit Holzdübeln befestigt, sie haben ungefahr eine Länge von 1,30m. Die hintere und eine Seitenwand bestehen aus Sperrholzplatten und an den anderen Seiten haben wir von außen (damit die Kleinen sich nicht verletzen) Drahtmatten befestigt. Die obere Platte ist auch eine Sperrholzplatte (dies haben wir als Tip bekommen, weil es auch schon Chinis gegeben hat, die sich oben mit ihren Zähnen verhakt haben und dann einen Genickbruch erlitten haben).
IKEA machts möglich!
Wenn man den Käfig mal von Zimmer zu Zimmer schieben möchte (darum die Rollen), darf er natürlich nicht zu hoch sein. Dies haben wir aber auch erst hinterher festgestellt (die Schuldfrage möchte ich hier lieber nicht klären...) und so mußten wir den Aufbau nochmal auf Türhöhe durchsägen und haben daher nun eine Art Deckel auf unserem Käfig, der wieder mit Holzdübeln befestigt ist.
An den Sperrholzplatten und den Zwischenlatten haben wir dann die Sitzbretter und Äste mit Schrauben befestigt. Und was gerade bei jungen Chinis ganz wichtig ist:
Die Grifflöcher in den Schubladen haben wir mit umgebogenen Drahtmatten verschlossen, weil sich die Kleinen ansonsten - neugierig wie sie nun mal sind - ganz gerne mal auf Erkundungstour begeben. Den Draht haben wir auch in der Mulde zusammengedrückt, weil ganz gewiefte Chinis den Draht sonst auch schon mal zur Seite schieben.

Der erste Versuch!
Vorteile des Käfigs:
 - wegen der Rollen kann man den Käfig trotz seiner Größe auch mal in ein anderes Zimmer schieben
 - wegen der Verwendung eines Schubladenschranks kann die Bodenwanne sehr gut gereinigt werden,
 - man hat noch eine Schublade als Stauraum

Nachteile des Käfigs:


 - die Tür ist zu klein und hätten wir nicht zwangsläufig einen Deckel bauen müssen, würde man
   an die oberen Bretter nicht ohne weiteres reinigen können
 - die Bretter lassen sich nur mit einigem Aufwand entfernen/auswechseln.

So, wenn jetzt noch Fragen sind, könnt Ihr uns ruhig eine Mail schicken.

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